Schiffsbeteiligungen – Pro und Contra

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Schiffsbeteiligungen sind spätestens seit den 1990er Jahren in aller Munde. Viele private Anleger haben sich bereits mit den Schiffsbeteiligungen auseinandergesetzt und damit hohe Renditen erwirtschaftet. Doch wie sieht der Markt heute aus? Sind Schiffsbeteiligungen nach wie vor sinnvoll und worauf ist beim Abschluss genau zu achten? Diese und viele weitere Fragen stellen sich immer vor einer weitreichenden finanziellen Entscheidung, wie es die Investition in eine Schiffsbeteiligung nun einmal ist.

In der Regel werden Schiffsbeteiligungen als geschlossene Fonds ausgegeben. Das bedeutet, dass das investierte Kapital vergleichsweise lange gebunden wird. Das Risiko ist durchaus als hoch zu bezeichnen, dafür winken jedoch auch satte Renditen. Einst nur als Steuersparmodell angepriesen, können Schiffsbeteiligungen heute viel mehr. Sie zeichnen sich durch steuerliche Vergünstigungen einerseits, renditestarke Verkäufe andererseits aus. Jedoch tummeln sich auf dem Markt unzählige Anbieter für Schiffsbeteiligungen, so dass es nicht leicht fällt, die richtigen Fondsgesellschaften zu finden.

In einem solchen Fall sollten verschiedene Punkte beachtet werden. So sind die Nebenkosten natürlich entscheidend. Welche Gebühren und Kosten, etwa für die Fondsverwaltung, anfallen, entscheidet im Endeffekt über die Höhe der Renditen. Auch beim Einkauf ist darauf zu achten, dass günstige Preise erzielt werden. Aufgrund des allgemeinen Einbruchs am Markt sind die Schiffe jedoch zu historisch niedrigen Preisen erhältlich. Damit kann in diesem Punkt sicher fast jede Fondsgesellschaft gut abschneiden. Doch es muss auch mit sinkenden Verkaufspreisen gerechnet werden. Allerdings könnten diese bis zum Ablauf der Schiffsbeteiligungen wieder steigen. Wichtig ist, dass sich Anleger vor Augen halten, dass der Gewinn bereits im Einkauf liegt.

Die Charter-Verträge sind ebenfalls entscheidend bei der Wahl einer Schiffsbeteiligung. Denn je länger diese Verträge laufen, desto höher ist die Sicherheit für die Anteilseigner. Eine Charter-Rate, die einmal vereinbart wurde, wird oftmals als Fest-Charter zwischen dem Charterer und der Fondsgesellschaft vereinbart. Diese wird häufig über fünf bis 15 Jahre festgelegt. Der Vorteil dabei liegt klar auf der Hand: Bei sinkenden Preisen bleibt die Charter-Rate dennoch gleich hoch. Bei steigenden Charter-Preisen freut sich der Charterer, für den Anleger ist jedoch eine enorme Sicherheit gegeben.

Schlussendlich ist auch ein guter Verkaufspreis der Schiffe von Bedeutung, um eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Deshalb sollte bereits bei der Auswahl der Schiffsbeteiligungen darauf geachtet werden, welche Erfolge die betreffende Fondsgesellschaft in der Vergangenheit bei Schiffsbeteiligungen vorweisen konnte.

Steuerrechtsanwalt

8 Antworten zu “Schiffsbeteiligungen – Pro und Contra”

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