Kreditkarten als unverzichtbares Zahlungsmittel
09. August 2010<!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } –>
Eigentlich kannte man den Trend der Kreditkarten bis vor wenigen Jahren nur aus den USA. Doch mittlerweile sind die Plastikkarten mit Bezahlfunktion auch in Deutschland angekommen und aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Wer sich auf die Suche nach einem neuen Girokonto macht, bekommt nicht nur ein gratis Tagesgeldkonto dazu, sondern oft auch eine Kreditkarte. Obwohl die Kreditkarten natürlich viele Vorteile bieten, sollte sich erst einmal informiert werden, was es alles zu beachten gibt.
Zunächst einmal werben die Banken gerne mit kostenlosen Kreditkarten. Doch dies gilt meist nur für ein bis zwei Jahre. Danach fallen die normalen Jahresgebühren an, die, je nach Kreditkarte, zwischen zehn und über 100 Euro betragen können. Bereits vor der Beantragung einer Kreditkarte sollte deshalb überprüft werden, wie die späteren Jahresgebühren ausfallen werden.
Ebenfalls entstehen Gebühren beim Einsatz der Kreditkarten im Ausland. Meist sind Einsätze innerhalb der Eurozone zwar kostenfrei, doch für das außereuropäische Ausland entstehen Gebühren, die sich nach der Höhe des Umsatzes richten und meist prozentual berechnet werden. Dennoch lohnt sich gerade hier der Einsatz der Kreditkarten, denn die hierzulande gebräuchliche EC-/Maestro-Card wird im Ausland nur selten akzeptiert. Für die Kreditkarten stehen dagegen weltweit Millionen von Akzeptanzstellen zur Verfügung.
Des Weiteren kann mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden. Diese Dienstleistung kostet in der Regel ebenfalls Gebühren. Es gibt jedoch Ausnahmen. Insbesondere Direktbanken bieten die kostenfreie Bargeldabhebung aufgrund mangelnder eigener Geldautomaten an. Mittlerweile gibt es auch einige Kreditkarten, die ohne jegliche Gebühren auskommen und von den Banken angeboten werden. Diese Angebote sind jedoch recht selten.
Einige Kreditkarten bieten noch verschiedene Zusatzleistungen, wie Reiseversicherungen und ähnliches an. Diese Leistungen rechnen sich jedoch in den seltensten Fällen, weshalb getrost darauf verzichtet werden kann. Unterschieden wird zudem zwischen den echten Kreditkarten, die nur sehr selten vorkommen und eine variable Rückzahlung zulassen. Die Karteninhaber erhalten hierbei also einen echten Kredit, den sie in kleinen monatlichen Raten zurückzahlen können.
Die am häufigsten vorkommende Kreditkarte hierzulande ist die Chargekarte. Hierbei kommt einmal im Monat eine Rechnung über alle getätigten Kreditkartenumsätze ins Haus, die in einem Betrag von einem vorher benannten Konto abgeführt wird. Die Debit Card dagegen arbeitet so, dass getätigte Umsätze sofort vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht werden, sie funktioniert also ähnlich wie die EC-/Maestro-Card. Außerdem findet sich heute die Prepaid-Kreditkarte, die ähnlich dem gleichnamigen Handy aufgebaut ist. Hierbei zahlen die Karteninhaber einen bestimmten Betrag auf ihre Karten ein, den sie dann verbrauchen können. Bei der Beantragung einer solchen Kreditkarte wird keine Abfrage bei der Schufa gestellt, so dass sie auch Personen mit negativer Schufa ausgestellt werden kann.